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Las Vegas

Las Vegas
PLACES I’VE LOVED

LAS VEGAS

1. JULI – 3. JULI

somewhere between neon lights & another world

Las Vegas war eine Station auf unserem Roadtrip – und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich diesen Ort richtig beschreiben soll.

Las Vegas ist überwältigend. Und vielleicht ist genau das so besonders daran: Es sieht wirklich genauso aus wie in den Filmen.

Man läuft durch diese riesigen Hotels, vorbei an Casinos, Leuchtreklamen, Luxusgeschäften und Dingen, die eigentlich viel zu groß, viel zu hell und viel zu verrückt sein müssten – und trotzdem steht man mittendrin.

Es fühlt sich ein bisschen an, als wäre man für einen kurzen Moment in eine andere Welt gerutscht. Eine Welt, die eigentlich gar nicht existieren dürfte.

Und genau das hat mich so fasziniert.

Größer, als es aussieht

Was ich vor unserer Reise überhaupt nicht erwartet hatte: Las Vegas ist zu Fuß deutlich komplizierter, als man denkt.

Auf der Karte sieht ein Hotel vielleicht 100 Meter entfernt aus. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man einfach über die Straße gehen und dort sein kann.

Straßen sind abgesperrt, Wege führen durch Tunnel, über Rolltreppen, durch Hotels oder über irgendwelche vorgegebenen Übergänge. Manchmal sieht man sein Ziel direkt vor sich und braucht trotzdem eine ganze Weile, um tatsächlich dort anzukommen.

Wir waren nur zwei Tage dort – und im Nachhinein würde ich definitiv sagen: Das war zu kurz.

Wenn man Las Vegas wirklich erleben und nicht nur einmal gesehen haben möchte, würde ich beim nächsten Mal mehr Zeit einplanen.

Las Vegas Strip und Bellagio

Ein bisschen Vergangenheit mitten in der Zukunft

Obwohl Las Vegas unglaublich modern ist, hatte ich überraschenderweise oft das Gefühl, ein kleines bisschen in der Zeit zurückversetzt zu sein.

Vielleicht liegt es an den Spielautomaten. Vielleicht an den Casinos. Vielleicht auch einfach an diesem ganz besonderen Flair.

Und ja – sogar der Rauch in den Casinos gehört für mich irgendwie dazu.

Ich bin selbst Nichtraucherin und eigentlich überhaupt kein Fan davon, aber in Las Vegas hat genau das für mich zu dieser Atmosphäre gehört. Diese Mischung aus Spielautomaten, gedämpftem Licht, Rauch und Menschen, die mitten in der Nacht an irgendwelchen Tischen sitzen, hatte etwas unglaublich Nostalgisches.

Caesars Palace in Las Vegas

Hier gibt es einfach alles

Wenn es einen Ort auf der Welt gibt, an dem man wirklich alles findet, dann vermutlich Las Vegas.

Clubs, Restaurants, Casinos, Shows, Geschäfte, Hotels, Freizeitparks – und außerhalb der Stadt warten noch einmal ganz andere Erlebnisse.

Wir haben uns einfach treiben lassen und sind ohne großen Plan losgezogen. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass man Las Vegas genau so auch einmal erleben sollte.

Nicht ständig von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen. Einfach laufen, schauen und diesen völlig verrückten Ort auf sich wirken lassen.

Ein persönlicher Moment in Las Vegas Essen in Las Vegas

Ein kleiner Moment für uns

Zwischen all dem Trubel gab es natürlich auch diese kleinen Momente, die für mich am Ende genauso zu einer Reise gehören wie die großen Sehenswürdigkeiten.

Ein gemeinsames Foto, ein Spaziergang, irgendwo stehen bleiben und einfach kurz den Moment genießen.

Las Vegas ist laut und schnell und manchmal völlig übertrieben – und gerade deshalb fand ich diese kleinen ruhigen Momente zwischendurch besonders schön.

Spielautomaten in einem Casino in Las Vegas

Casinos gehören einfach dazu

Ich würde jedem empfehlen, in Las Vegas zumindest einmal selbst im Casino zu spielen.

Aber mit einem festen Budget.

Egal ob Spielautomaten oder Poker – nicht, um möglichst viel Geld zu gewinnen, sondern einfach, weil es eine dieser Situationen ist, die man wahrscheinlich nicht jeden Tag erlebt.

Für mich gehört das einfach zu einer Las-Vegas-Reise dazu.

Meine persönlichen Las-Vegas-Tipps

Bellagio-Brunnen: Die Show ist wirklich beeindruckend und gehört für mich zu den Dingen, die man sich anschauen sollte.
Las Vegas Sign: Ich würde mich nicht unbedingt in die riesige Schlange für das perfekte Frontalfoto stellen. Wir haben uns einfach ein Stück daneben gestellt und konnten dadurch trotzdem ein schönes Foto machen – ohne andere Menschen darauf und ohne ewig anzustehen.
Bequeme Schuhe: Sehr bequeme Schuhe. Las Vegas sieht manchmal so aus, als wäre alles direkt nebeneinander. Ist es aber nicht. Die Wege sind LAAANG.
Die Hitze: Las Vegas liegt mitten in der Wüste und die Temperaturen können extrem sein. Gleichzeitig sind die Innenräume teilweise so stark klimatisiert, dass der Unterschied zwischen draußen und drinnen fast schon absurd ist.
Restaurants: Wenn es ein bestimmtes Restaurant sein soll, würde ich vorher reservieren. Es gibt zwar unzählige Restaurants, aber bei beliebten Lokalen kann es spontan schwierig werden, einen Platz zu bekommen.
Mehrere Tage? Wenn man länger dort ist, würde ich zwischendurch auch einmal ein Taxi nehmen und an ein anderes Ende des Strips fahren, anstatt alles zu Fuß machen zu wollen.

Und dann war da noch unser Hotel

Wir haben uns bewusst für ein Hotel etwas abseits des ganz großen Trubels entschieden.

Es war unglaublich schön, sauber und luxuriös und hatte vor allem einen großen Vorteil: kein Casino direkt im Hotel.

Dadurch war es dort erstaunlich ruhig, obwohl man nur wenige Minuten zu Fuß vom Geschehen entfernt war.

Wir hatten vorab ein Zimmer weit oben gebucht und die Aussicht war unglaublich. Das Zimmer selbst war riesig – mit Dusche, Whirlpool-Badewanne, Küche und allem, was man sich wünschen könnte.

Es war eines der schönsten Hotelzimmer, in denen ich bisher war.

Las Vegas hat mich kaum enttäuscht

Eigentlich ist es selten, dass ein Ort genau so ist, wie man ihn sich vorher vorgestellt hat. Las Vegas war es.

Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.

Natürlich haben wir in den zwei Tagen nicht alles geschafft. Eine Show haben wir zum Beispiel aufgrund der kurzen Zeit leider nicht gesehen – das würde ich beim nächsten Mal unbedingt nachholen.

Auch ein Bungee-Sprung von der Stratosphere steht noch auf meiner Liste.

Und wenn ich wiederkomme, möchte ich mir definitiv mehr Zeit nehmen. Vielleicht auch einmal einen Ausflug außerhalb der Stadt machen, zum Grand Canyon oder einen Helikopterflug.

Wir waren außerdem beim Gold & Silver Pawn Shop, dem bekannten Pfandhaus aus der Serie Pawn Stars – Die drei vom Pfandhaus. Die drei bekannten Besitzer waren natürlich nicht dort – aber allein einmal an diesem Ort zu stehen, war trotzdem irgendwie lustig.

Würde ich wiederkommen?

Sofort.

Las Vegas hat mich seit diesem Tag irgendwie nicht mehr losgelassen.

Ich kann nicht einmal genau erklären, was dieser Ort mit mir gemacht hat.

Vielleicht war es dieses Gefühl, für einen kurzen Moment jemand anderes zu sein.

In einer anderen Welt.

Eine Welt voller Lichter, Casinos, riesiger Hotels, Wüste und völlig übertriebener Dinge.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich unbedingt wiederkommen möchte.

Nur diesmal mit mehr Zeit.

Some places you visit. Some places stay with you.

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